Zweiter Drahenzähmer

Gestern waren wir, weil uns der erste Film so gut gefallen hatte und wir die Musik von John Powell sehr mögen, in „Drachen zähmen leicht gemacht 2“.

IMG_2316Der richtige Drachenfilm kommt natürlich etwas später im Jahr: seit vorgestern ist der Teaser für Hobbit 3 (wenn ich das mal so abkürzen darf) im Netz zu sehen.

Doch zurück zu den Drachenreitern von Berg. Die Fernsehserie haben wir ja nicht gesehen, aber der neue Film scheint das Ende der Geschichte zu markieren. (Spoiler Alert!) Zumindest wäre das dann eine Serie für ältere Kinder (der Film richtet sich glaube ich an Kinder zwischen 10 und 12): Hicks Vater stirbt am Ende des Films und der Sohn übernimmt die das Amt des Häuptlings.

Bis ungefähr zur Hälfte des Films erfüllt er alle positiven Erwartungen, die man so hegt. Dann wird die Story ein bisschen wirr und der Plot kämpft sich durch einige Action und emotionale Szenen, bevor es dann zum etwas plötzlichen Finale kommt.

Die Musik war wieder toll und wir waren gut unterhalten. Zweite Teile haben ja den Ruf stark hinter ihre Vorgänger zurückzufallen. Natürlich bleibt der erste Film die eigentliche Geschichte und der zweite eher eine Reprise, aber enttäuscht waren wir nicht.

Vielen Dank noch einmal an den Filmvorführer, dass er den Film am Dienstagabend um 20 Uhr dann auch vor so extrem kleinen Publikum gezeigt hat: wir waren allein. Die Ferien starten ja auch erst morgen, dann werden die Kinder bestimmt alle gleichzeitig ins Kino wollen.

Kommentarspam

In den letzten Tagen bekomme ich hier in meinem Blog über 30 Kommentare pro Tag. Am Anfang fand ich den gelegentlichen Kommentarspam ja noch ganz lustig, aber inzwischen nervt er eher. Ich überlege, ob ich die Kommentarfunktion nicht ganz abschalte, aber bislang habe ich mich erst einmal damit begnügt, die zugehörige E-Mail-Benachrichtigung auszuschalten. Ich kann also nur noch gelegentlich durchschauen, wie viele echte Nachrichten darunter sind.

Kommentarspam ist eine merkwürdige Sache. Er wird von Roboter-Programmen automatisch generiert und versucht durch das Unterbringen von Links das Google-Ranking der verlinkten Inhalte zu verbessern – zumindest soweit ich das verstanden habe. Manchmal sind die generierten Texte ganz lustig. Sie scheinen irgendwoher kopiert worden zu sein. Das ist vielleicht sogar eine Form von Digitaler Poesie, leider aber dann eher auch eine besonders schlechte. Kein Kommentar war unterhaltsam genug um hier zitiert zu werden. Aber vielleicht kommt ja irgendwann mal etwas besonderes vorbei.

Mittelalter, Comic und Programmiersprache

Vielfältige Wochenenden mag ich. Weil das Wetter ja sehr regnerisch war, gab es viel Zeit sich mit Dingen zu beschäftigen, für die man sonst weniger Zeit hat. Also war ich außer einem kurzen Abstecher zu unserer Heldenburg, wo ein Mittelalterfest gefeiert wurde, die meiste Zeit daheim.

Programmieren mit Swift

Programmieren mit Swift

Wofür braucht man viel Zeit? Programmieren! Apples neue Programmiersprache „Swift“ gefällt mir gut. Wenn man sich eingearbeitet hat, findet man zwar noch das eine oder andere Baustellenschild, aber es ist von der Vielseitigkeit nahe an C++ und genauso typischer, wobei es vergleichsweise elegant und unbürokratisch daher kommt und in dieser Weise schon fast an beliebte Skriptsprache erinnert.

Und – der Mac-Manie nicht genug – habe ich mir dann auch noch den Comic „Steves Welt“ von Caleb Melby durchgelesen. Letzterer hat eine ungewöhnliche Perspektive: Er beschreibt Jobs aus der Sicht der Buddhisten, mit denen er zusammen meditierte. Definitiv ist es keine Massenunterhaltung, aber es erzählt eine Geschichte, die sich für das Medium Comic gut eignet.

Auf das Thema Comics komme ich noch einmal zurück. Ich zeichne selbst gerne und habe da noch ein paar Ideen, die ich umsetzen möchte. Ausserdem kann ich auch meine älteren Sachen hier noch einmal zum Besten geben.

Ach ja: Das Brettspiel Maus & Mystik ist übrigens auch ganz nett, auch wenn die Regeln nicht ganz so einfach sind, wie der Klappentext vermuten lässt.

Bastelbögen

Ein Yps Bastelbogen

Ein Yps Bastelbogen

 

Ich glaube, ich habe schon als Kind gerne gebastelt. Insbesondere mochte ich die Yps-Bastelbögen. Zu meiner Freude gibt es viele davon im Netz. Nicht alles dort ist so nützlich wie der Globus (dessen Staatsgrenzen jetzt natürlich auch kalter Kaffee sind). Den hatte ich mir heute vorgenommen. :)

BNP 76

Heute geht es um den Heartbleed Bug (am besten erklärt durch xkcd) und um Dokumentationen, wie Inside Wikileaks. Wir haben uns ausserdem Zoom.us angesehen. Die Gratis-Version scheint für uns gerade richtig, damit wir uns beim Podcasten gegenseitig hören und sehen können.

Box und DVD

Box und DVD

Filmkitik: jOBS

Filmkritik: jOBS

Gestern ist die deutsche Fassung von „jOBS“ erschienen, der Independentfilm über den verstorbenen Apple Gründer. Und um es kurz zu sagen:  Wer sich nicht besonders für das Leben von Jobs interessiert, wird diesen Film sicher nicht langweilig finden, aber andere Filme bieten in dem Fall deutlich mehr Unterhaltungswert. Für Kenner ist der Film aber ziemlich unterhaltsam und atmosphärisch stimmig.

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Es spukt im Königreich

Nicht das Buchcover

Nicht das Buchcover

Von dem Buch „The Haunted Empire – Apple After Steve Jobs“ hatte ich etwas anderes erwartet. Der Titel des gerade erst erschienenen Werks von Yukari Iwatani Kane lässt vermuten, dass es sich darum dreht, wie sich die Arbeit von Apple-Mitarbeitern verändert hat, seitdem der Chef verstorben ist. Aber auch nach mehrtägigem Suchen finde ich dazu in dem Buch kaum Informationen.

Schon von Tim Cook bekam das Buch eine negative Kritik. Er ging nur darauf ein, inwiefern er seine Vertrauten in dem Buch wiederkennt. Das ist aber nicht das größte Problem des Textes. Letzterer ist eine nur lose zusammenhängende Folge von Episoden, die bis zur Hälfte des Buches noch zu Lebzeiten oder ganz unmittelbar nach dem Tod von Jobs spielen. Personen und Orte wechseln schnell und mir fiel es nicht immer leicht, einen Zusammenhang zwischen den Teilen zu sehen.

Im hinteren Teil findet man vor allem Analysen von öffentlichen Auftritten, also Dingen, die man selbst im Netz finden kann und nicht das Ergebnis der 200 Interviews, die der Autor mit Apple-Angestellten geführt haben will. Ich habe die Lektüre heute abgebrochen.

Insgesamt empfehle ich dem geneigten Leser stattdessen „Design Crazy“ von Max Chafkin, der einfach nur Zitate von Menschen aus Jobs Umfeld gesammelt hat. Es ist kurzweiliger, authentischer und man kann sich selbst ausmahlen, wie diese Persönlichkeit in der Firma nachwirkt.

Die elfte Stunde

Es gibt da ein ganz tolles Kinderbuch, das meine Frau vor etwa zwei Jahren entdeckt hat. Ich wollte darüber schon öfter mal ein Wort verlieren, aber ich habe es wohl bisher versäumt.

Kinderbuch von Graeme Base

Kinderbuch von Graeme Base

Das englische Buch handelt von einem Elefanten der eine Geburtstagsfeier ausrichtet, aber das Festmahl verschwindet mysteriös. Nun muss der Leser alle Hinweise finden, um das Rätsel zu lösen. Geheimcodes, versteckte Zeichnungen – selbst für Erwachsene ist es nicht ganz einfach alles zu dechiffrieren, aber es macht ungewöhnlich viel Spaß.

Das liegt daran, dass alle Bilder mit viel liebe zum Detail gezeichnet sind und jedes gelöste Rätsel ein Ansporn ist, auch das nächste zu Knacken.

„The Eleventh Hour – A Curious Mystery“ von Graeme Base ist meiner Meinung nach wirklich empfehlenswert, aber in seiner Mischung viellicht auch unglücklich, denn die einfache Kindergeschichte steht im Kontrast zu den schwierigen Aufgaben. Am besten ist es wohl, wenn Eltern und Kind das Buch gemeinsam durchgehen.