BITNACHT

Probleme mit macOS Ventura und PC-Tastaturen

30/10/2022

Mit Ventura ist es aktuell etwas knifflig, wenn man eine PC-Tastatur und eine Gaming-Maus benutzen will.  Bei naiver Benutzung kommt es dazu, dass die Tasten für „<“ und „^“ vertauscht sind. 

Hier ist die Lösung … (weiterlesen)

Um das zu beheben reicht es oft nicht den Tastaturassistenten neu zu starten. Es ist effektiv, stattdessen zuvor die Voreinstellungsdatei für alle Tastaturen zu löschen. Ich mache das im Terminal:

sudo rm -f /Library/Preferences/com.apple.keyboardtype.plist

Aber es geht natürlich auch über den Finder mit Gehe zu Gehe zu Ordner … und dann „/Library/Preferences“ eingeben. Anschließend muss der Mac neu gestartet werden und es ist wichtig, dass die Maus beim Anmelden nicht mehr angeschlossen ist. Eine Apple Maus oder eine Maus ohne Sonderfunktionen stören nicht, aber die meisten Gaming-Mäuse melden sich selbst noch zusätzlich als Tastatur und das bringt Probleme.

Für die richtige Tastatur führt man jetzt den Tastaturassistenten ordnungsgemäß aus. Dann sollten „^“ und „<“ am richtigen Platz sein. (Ich hatte dann noch einen Neustart gemacht um zu schauen, dass dann alles OK bleibt.) Wenn man die Maus jetzt einsteckt, dann darf man den Tastaturassistenten nicht durchführen! Wenn ich diese Regel nicht beachtet hatte, waren unweigerlich „^“ und „<“ wieder vertauscht.

Da ich zufällig auch eine neue Tastatur hatte, wollte ich auch die Sondertasten ändern, so dass ich die Strg-Taste drücken kann, um Kommando () zu bewirken. Leider hat Apple diese Einstellung jetzt etwas versteckt:


Ich Rufe es über Systemeinstellungen Tastatur Tastaturkurzbefehle Sondertasten auf. Der Button Tastaturtyp ändern… hingegen startet wieder den Tastaturassistenten, den wir mit eingesteckter Maus besser immer sofort Beenden!

Für alle die es noch nicht wissen: Auf dem Mac ist ein Tastaturlayout vorhanden, das für PC-Tastaturen das At-Symbol (@), die geschweiften Klammern und andere Zeichen auf den passenden Tasten hat. Das Layout heißt „Deutsch — Standard“.